Ahr - Deutsches Weinanbaugebiet



Einer der ersten Winzergenossenschaften der Welt und die erste in Deutschland wurde 1868 in Mayschoß gegründet. Das kam so: Missernten und drückende Zölle führten dazu, dass viele Winzerfamilien an der Ahr von ihrer Arbeit nicht mehr existieren konnten. Einige wanderten aus, andere schlossen sich zusammen, um gemeinsam einen Weinkeller zu betreiben. Eine Idee, die bis heute- nicht nur an der Ahr- funktioniert! Mehr Informationen über das Deutsche Weinanbaugebiet Ahr unter: www.wohlsein365.de



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Mittelrhein - Deutsches Weinanbaugebiet
Der Ort Bacharach verfügt über mehrere markante Steillagen. „ Zu Bacharach am Rhein wächst der beste Wein“, besagt ein alter Spruch, und Papst Pius II. ließ sich jedes Jahr ein Fass Bacharacher Wein nach Rom schicken. Aber es gibt auch einen sehr flachen „Weinberg“. Der liegt auf einer 680 Meter langen und 150 Meter breiten Insel mitten im Rhein und trägt die Lagenbezeichnung „Heyles'en Werth“ nach dem früheren Besitzer Hans Heylesen. Heute wird die Weininsel von einer Bacharacher Winzerfamilie bewirtschaftet. Dafür braucht man nicht nur kräftige Beine wie die Steillagenwinzer, sondern auch muskulöse Arme, denn man kann die Insel nur mit dem Ruderboot erreichen. Mehr Informationen über das Deutsche Weinanbaugebiet Mittelrhein unter: www.mittelrhein-wein.com

Anbaugebiete
Nahe - Deutsches Weinanbaugebiet
Auch die Nahe ist eine Weinstraße – wie fast jedes Anbaugebiet. Aber die Nahewinzer arbeiten auch mit der Deutschen Edelsteinstraße zusammen, schließlich ist die deutsche Edelsteinhochburg Idar-Oberstein nicht weit. Jedes Jahr wird eine besondere Weinedition mit einer besonderen Schmuckflasche herausgegeben, der „Edelschliff“. Jede Flasche ist mit einem Edelstein versehen (2010 war es ein Epidot), und drin ist ein flüssiges Juwel: Jeweils ein ausgesuchter Wein von der Nahe! Mehr Informationen über das Deutsche Weinanbaugebiet Nahe unter: www.weinland-nahe.de

Anbaugebiete
Mosel - Deutsches Weinanbaugebiet
Der bis heute teuerste Weinbergskauf fand im Jahre 1900 statt, als der Bürgermeister von Bernkastel 4.300Quadratmeter der Lage „Doctor“ an einen gewissen Carl Wegeler verkaufte – für 100 Goldmark pro Weinstock. Das wären nach heutigem Geld 600 bis 700 Euro pro Stock. Die Investition war jedoch lohnend; die Lage gehört heute zu den weltberühmten und besten der Region. Der eigentümliche Name rührt daher, dass 1630 der erkrankte Erzbischof Bohemund von Trier nach einigen Schlucken des Weines überraschend gesundete und dem Weinberg zum Dank den „Doctortiel“ verlieh. Mehr Informationen über das Deutsche Weinanbaugebiet Mosel unter: www.msr-wein.de

Anbaugebiete